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Metadateneditor für GeoHornet

Im Zeitalter von Big Data bekommen Metadaten eine immer größere Bedeutung. Sie beschreiben den Inhalt von Datenpaketen, Webdiensten oder auch beliebigen Dokumenten und bilden damit das Interface für den Zugriff auf verteilt vorliegende raum-, sach- und zeitbezogene Daten.

Mit dem neuen ObjektExplorer von SGJ-GeoHornet lassen sich nunmehr Metadaten nach der ISO 19139 erfassen. Dazu wird zunächst die SGJ-Database mit dem entsprechenden Metadatenschema konfiguriert. Bereits existierende Metadaten werden per GML-Import übernommen und anschließend mit einer auf das Metadatenschema reagierenden Dialogoberfläche des ObjektExplorers fortgeführt. Natürlich können auch neue Metadatensätze erfasst oder bestehende gelöscht werden.

Der Benutzer bekommt nunmehr eine hochgradig auf seine Bedürfnisse hin einstellbare GUI geboten. In seiner Erfassungstätigkeit wird er durch spezifische Sichten auf die Kategorien seiner Metadaten unterstützt. ISO-konforme Codelisten liefern die richtigen Werte direkt in Richtung der einzelnen Dialogfelder und bei der Suche nach einem Metadatensatz helfen parametrisierte OGC-konforme Filter, bei denen nur noch der Vergleichswert eingetragen werden muss. Zudem wird die Hierarchie des Metadatenschemas für den Benutzer verebnet, so dass fachlogisch zusammenhängende hierarchisch strukturierte Wertebereiche in einer einzigen Tabellenzeile für die Bearbeitung angeboten werden können. Die georeferenzierte Digitalisierung des Raumbezugs zu einem Metadatensatz oder die Übernahme des Raumbezugs aus einer bereits vorhandenen Geometrie ist eine Selbstverständlichkeit.

Damit nicht genug – ein Metadatensatz kann vom Benutzer entweder als Entwurf oder als vollständig markiert werden. Während jeder Erfassungsvorgang am Ende vor der Speicherung in der SGJ-Database gegen das Fachdatenschema geprüft wird, signalisiert die Kennzeichnung vollständig dem ObjektExplorer, dass er den Metadatensatz zusätzlich gegen ein umfangreiches und vom Fachanwender konfigurierbares Regelwerk zu prüfen hat. Bei einem Fehler fällt dann der Metadatensatz wieder in den Status Entwurf zurück. Ansonsten wechselt sein Status von ungeprüft in geprüft.

Abbildung: Workflow - Editieren von Metadaten

Für die Veröffentlichung der Metadaten nutzt CPA das Programmsystem GeoNetwork. Nach Abschluss der Erfassungstätigkeiten kann der Benutzer sich für das Hochladen seiner in der SGJ-Database gespeicherten Metadatensätze in Richtung GeoNetwork entscheiden. Vor dem eigentlichen Hochladen wird erneut jeder Metadatensatz gegen das Regelwerk des Kunden geprüft. Nur fehlerfreie Datensätze erreichen das GeoNetwork. Alle anderen gehen auf den Status Entwurf und ungeprüft zurück. Sofern der Kunde eine Unterscheidung zwischen internen und extern verwendbaren Metadatensätzen wünscht, wird dem durch die zeitgleiche Verwaltung eines weiteren Metadateninformationssystems Rechnung getragen.

Diese und noch viele weitere Highlights des neuen unter SGJ-GeoHornet verfügbaren ObjektExplorers stellen ein besonders leistungsfähiges Werkzeug für die Erfassung und Prüfung von ISO 19139-konformen Metadaten dar. Und auch daran wurde gedacht – es wurde eine Funktionalität für die Übertragung des Metadatenschemas in EXCEL-Tabellenstrukturen geschaffen. Und ebenso ein Weg zurück von in diesen Strukturen gerne massenhaft gewonnen Metadaten in ISO-konforme GML-Metadatenstrukturen – für die beschriebene Übernahme und Überprüfung mit Hilfe der SupportGIS-Technologie.